Die Drucktechnik
Beim Siebdruck wird die Druckfarbe durch die Öffnungen in einem Sieb auf das darunter befindliche Druckobjekt (durch)gedrückt. Dies geschieht mit der so genannten Rakel (Wischer, meist aus Gummi).
Das Sieb (auch Gewebe mit feinen Öffnungen zwischen den Fäden sind möglich) wird dazu in einen Rahmen gespannt. Darauf wird manuell oder fotomechanisch die Schablone aufgebracht. Damit verbleiben die Flächen, die nicht bedruckt werden sollen, frei von einem Farbdurchdruck. Diese Abdeckung erfolgt meist so, dass bereits die Aussparungen des Drucksiebes abgedeckt bzw. verschlossen werden.
Das Sieb selbst kann je nach Einsatzzweck aus ganz verschiedenen Materialien bestehen. Gängig sind Polyester, Nylon, Stahl, Rotamesh und früher auch Seide.
Siebdruckschablonen
Horizontale Belichtungssystem mit einen maximales Rahmenformat von 1450 x 1500 mm zur einfachen und schnellen Direktbelichtung von Siebdruckschablonen mit allen herkömmlichen Emulsionen.
Rotationsschablonen bis zu einer Länge von 3500 mm mit Standardemulsionen werden direkt belichtet mit 1200 oder optional 2400 dpi. Das bestens bewährte und zuverlässige Siebdruckverfahren.


